
Mehr Wohnqualität, eine gesicherte Zukunft für uns alle und ein starker Wirtschaftsstandort Zürich: Das sind meine politischen Schwerpunkte.
Mit dem Thema Wohnen beschäftige ich mich seit vielen Jahren - nicht nur in der Politik, sondern auch beruflich: als eidgenössisch diplomierter Immobilientreuhänder und als Direktor der beiden Hauseigentümerverbände (HEV) Stadt und Kanton Zürich. Als Vater von zwei Kindern ist es mir besonders wichtig, unsere Zukunft und die Zukunft der nächsten Generationen zu sichern. Dafür brauchen wir einen starken Wirtschaftsstandort und sichere Sozialwerke.
Ihr Albert Leiser
80 Prozent der Mieterinnen und Mieter wünschen sich eigene vier Wände. Und wer eine eigene Wohnung oder ein eigenes Haus bewohnt, soll dies auch im Alter tun können. Dafür setze ich mich ein. Wohneigentum ist eine der besten Formen der Vorsorge. Es schafft persönliche Sicherheit. Die Förderung des Wohneigentums ist aber auch eine wichtige gesellschaftspolitische Aufgabe: ein Beitrag zur Stabilisierung der Gesellschaft.
Deshalb wird in unseren Nachbarländern Wohneigentum nach Kräften gefördert. Nicht so in der Schweiz: unser Steuersystem steht dem Erwerb von Wohneigentum im Weg. Hohe Boden- und Baukosten sowie überhöhte Steuern und Gebühren sorgen dafür, dass wir beim Wohneigentum hinter den anderen europäischen Ländern nachhinken. Und das, obwohl unsere Bundesverfassung seit Jahrzehnten Wohneigentumsförderung vorschreibt.
Am besten ist es, wenn sich bereits junge Familien ihr Eigenheim leisten können. Deshalb brauchen wir attraktive Möglichkeiten zum Bausparen. Für ältere Menschen ist wichtig, dass sie sicher in den eigenen vier Wänden bleiben können. Deshalb setze ich mich ein für eine faire Besteuerung des Eigenmietwerts.
Der Schweiz geht es gut, wenn es dem Kanton Zürich gut geht. Und unserem Kanton Zürich geht es gut, wenn es unserer Wirtschaft gut geht. Deshalb setze ich mich ein für einen starken Wirtschaftsstandort Zürich.
Zürich ist nicht nur der bevölkerungsreichste Kanton, sondern auch das führende Wirtschafts-, Finanz-, Handels- und Forschungszentrum unseres Landes. Von dieser Kraft profitieren wir alle und die ganze Schweiz.
Deshalb muss der Bund unseren Kanton Zürich als sein wichtigstes Wirtschaftszentrum fördern. Heute geschieht das Gegenteil: Wichtige Projekte werden auf die lange Bank geschoben, und gleichzeitig werden immer mehr Mittel von Zürich in die Randgebiete umverteilt. Bedenkliche Beispiele sind der neue Finanzausgleich, die Spitzenmedizin, die ETH und der Durchgangsbahnhof Zürich.
Um aus diesem Teufelskreis heraus zu kommen, brauchen wir die Unterstützung und die Zusammenarbeit mit den anderen Kantonen. Wir brauchen eine Wirtschaftspolitik, die unsere Stärken unterstützt und dafür sorgt, dass es uns auch in Zukunft gut geht.
Unsere Vorsorge- und Sozialwerke sind in Gefahr. Als Vater eines Sohnes mit Behinderung weiss ich, wie wichtig eine funktionierende IV ist. Deshalb setze ich mich dafür ein, dass AHV, IV und Pensionskassen wieder sicher werden.
Unsere Vorsorge- und Sozialwerke werden heute auf Kosten der Jüngeren und zu Lasten späterer Generationen ausgehöhlt. Das darf nicht sein.
Wir tragen die Verantwortung dafür, dass diese wichtigen Errungenschaften gegen Not und Armut in der Schweiz auch in Zukunft bestehen. Deshalb ist es wichtig, dass übertriebene Ansprüche und Missbrauch konsequent und wirksam bekämpft werden.
Das Ja zur IV-Revision war ein wichtiger Schritt in diese Richtung. Weitere mutige Schritte bei der AHV und den Pensionskassen müssen folgen. Zum Beispiel ein wirklich flexibles Rentenalter: Auch wer sich später pensionieren lassen möchte, soll dies tun können!
